Unsere Motivation

GEGENWIND-SCHNEIFEL will die Öffentlichkeit über den geplanten Bau von gigantischen Windparks auf dem Schneifelrücken informieren. 30-50 Windräder, jedes rund 200 Meter hoch, sollen auf der Schneifel aufgestellt werden. Allein die Baumaßnahmen würden bei weitem das übertreffen, was man zu Westwall-Zeiten auf der Schneifel erlebt hat.

Die Schneifel wurde in den letzten 25 Jahren mit viel Aufwand und Verstand renaturiert. Die Region gehört zu den ausgewiesenen FFH-Gebieten in Europa. Das sind Flora und Fauna Habitat-Zonen (kurz FFH) die europaweit als zusammenhängende Reservate und Schutzgebiete zum Erhalt der einheimischen Natur aufgebaut werden.

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Stegenweg im Eschfenn (Schneifel)

Der Bau von Windkraftanlagen auf der Schneifel steht in völligem Gegensatz zu dem, was man mit viel Mühe, Steuer- und EU-Geldern und ehrenamtlichem Engagement in den Naturschutz und die Naherholung investiert hat. Es wurden Moore renaturiert, Flächen für Mischwälder nutzbar gemacht, Rückzugsgebiete für Tiere geschaffen und Wege und Pfade für Wanderer und Naturfreunde angelegt.

Ein Windpark auf der Schneifel zerstört Lebensraum.

Die Landespolitik Rheinland-Pfalz hat sich zum Ziel gesetzt, 2% der Landesfläche und davon 2% der Waldflächen für die Windenergie nutzbar zu machen. Man möchte auf dem Weg nicht nur 100% Eigenenergiebedarf decken, sondern darüber hinaus zum Stromexportland avancieren. Die windreiche Schneifel mit Ihren Höhenlagen ist aus Sicht der Windmüller natürlich ein Sahnehäubchen. Wirtschaftlich betrachtet sind Vorrangflächen für Windenergie ausreichend vorhanden. Wäre da nicht die ausgewiesene FFH-Naturzone. Es ist den Planern bewußt, dass man in diesem Punkt mit älteren Regelungen in Konflikt gerät. Bislang erlaubt die Flächennutzung keine Windkraft auf der Schneifel. Das soll sich ändern. Der politische Wille übt Druck auf die Gemeinden aus und drängt, Flächennutzungspläne pro Windenergie zu ändern. Dem Konflikt auf der Schneifel versuchen die Profiteure durch eine äußerst zurückhaltende Informationspolitik aus dem Weg zu gehen. Anders ließe sich jedenfalls nicht erklären, dass ein Projekt solchen Ausmaßes in der Öffentlichkeit so wenig bekannt ist.

Das Landesplanungsgestz schreibt den Behörden vor, die Öffentlichkeit über das Raumordnungsverfahren zu unterichten 
→ nachzulesen in § 17 und §18 LPlG (Landesplanungsgesetz) 

Aber wieviel Information muss sein? Und wo findet man diese?

Wir jedenfalls haben uns schwer getan, in Erfahrung zu bringen, was auf der Schneifel genau passieren soll. Deshalb haben wir eine Bürgerinitiative gegründet, die sich zum Ziel setzt, Absichten in Erfahrung zu bringen und der Öffentlichkeit das Projekt bekannt zu machen. Wir laden alle ein, mitzumachen und sich für den Erhalt der Schneifel und der FFH-Naturzonen zu engagieren, denn unsere Arbeit trägt Früchte:

Die aktuelle Planvorlage weist bereits deutlich weniger Flächen auf der Schneifel für die Windkraft aus, als dies anfänglich vorgesehen war.

Doch das ist aus unserer Sicht noch kein befriedigendes Ergebnis. Außerdem ist damit zu rechnen, dass sich potentielle Betreiber von Windkrftanklagen diesen Plänen entgegenstellen und weitere Standorte fordern. Es bleibt also die Frage ...

Kommt der Windpark auf der Schneifel? 
Oder können wie dies verhindern?

→ MACHEN SIE MIT - DIE SACHE BRAUCHT IHR ENGAGEMENT

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