Wo viel Wind weht, da ist selten Staub ...

Wenig Staub aufwirbeln wollen wohl auch die Interessensvertreter, die einen gigantischen Windpark auf der Schneifel befürworten. Anders ließe sich jedenfalls nicht die äußerst zurückhaltende Informationspolitik verstehen, die das Projekt und die Planung begleiten.

Oder haben Sie schon etwas vom Windpark auf der Schneifel gehört?

Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, Daten und Fakten zu sammeln, um diese der Öffentlichkeit verfügbar zu machen. Wir wollen, dass jeder sich eine eigene Meinung zum geplanten Projekt bilden kann.

 

groessenvergleich

Damit Sie ein Gefühl für die Ausmaße der geplanten Windräder bekommen, haben wir einen Größenvergleich angestellt.

Fahren Sie ruhig einmal auf den Schwarzen Mann und schauen sich die bestehenden Bauwerke an.
Der Sendeturm auf der ehemaligen Radarstation ist ca. 30 Meter hoch. Der Funkturm am Schwarzen Mann bringt es schon auf stolze 105 Meter Höhe.

Jetzt stellen Sie sich einen 60 Meter langen Uhrzeiger vor, so lang werden die Rotorblätter der geplanten Windräder, den Sie an der Spitze des Kölner Doms befestigen. Wenn dieser Zeiger auf 12 Uhr steht, haben Sie eine ungefähre Vorstellung, wie hoch 200 Meter in den Himmel ragen.

Eine Kuh macht muh, viele Kühe machen Mühe ... weiß man nicht nur in der Eifel

Wenn Sie sich jetzt vor Augen halten, dass auf dem Schneifelrücken bis zu 50 solcher Windrad-Giganten Platz einnehmen sollen, verstehen Sie unsere Bedenken gegen ein solches Projekt.

Nicht, dass wir grundsätzlich gegen Windenergie sind.
Aber einen solchen Eingriff in die Natur und Landschaft der Schneifel-Region darf man doch wohl zur Diskussion stellen?