Aktuell bis 2016-02-28

Der Widerstand in der Bevölkerung gegen den geplanten Windrad-Wahnsinn auf der Schneifel wächst.

Mehr als 500 Bürger unterstützen bereits die Ziele und Forderungen der erst im Dezember 2015 gegründeten Bürgerinitiative Gegenwind Schneifel mit ihren Unterschriften.

Am 26.02.2016 findet in Bleialf ab 20:00 im Saal Zwicker-Scheer eine zweite Info-Veranstaltung statt.

Hierzu sind alle interessierten Bürger herzlich eingeladen.

Bürgermeister der betroffenen Schneifel-Gemeinden haben bereits ihr Kommen zugesagt. Neben der Vorstellung der Bürgerinitiative und ihrer Ziele werden der Stand der Planungen und viele Aspekte zu Windkraftanlagen und deren Auswirkungen im Wald bzw. der Schneifel  dargestellt.
Zudem hat die Bürgerinitiative DirektkandidatInnen des Kreises Bitburg/Prüm der kommenden Landtagswahl mit der Bitte angeschrieben, Fragen rundum Windkraft zu beantworten. Die vorliegen Antworten werden ebenfalls auf der Info-Veranstaltung in Bleialf vorgestellt.

 

Fragen an die Direktkandidaten:
WINDENERGIEANLAGEN IN DER SCHNEIFEL
 
1) 
Der Vorentwurf des Flächennutzungplans der Verbandsgemeinde Prüm weist einen großen Teil des europäischen Naturreservats Schneifel für die Windenergienutzung aus. Demnach könnten auf der Schneifel mehr als 30 Windkraftanlagen aufgestellt werden.
Befürworten Sie die Ausweisung des Schneifelrückens für Windkraft mit der Konsequenz, dass dort große Windparks entstehen?

2) 
Welche konkreten Vorteile können Sie benennen, die den Bürger der Verbandsgemeinde Prüm durch die Errichtung der Windkraftanlagen auf der Schneifel entstehen?

3) 
Gibt es aus Ihrer Sicht irgendwelche negativen Auswirkungen für die Bürger der umliegenden Gemeinden durch den Bau dieser Windkraftanlagen? Wenn ja, welche?
 
Aktuelle Energiepolitik Rheinland-Pfalz
1) 
Windkraftbetreiber haben über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eine Abnahme-und Preisgarantie von 20 Jahren. RLP setzt verstärkt auf den Ausbau von Windenergie. Kennen Sie Prognosen und Größenordnungen, wie sich der Strompreis für den Endkunden in den nächsten Jahren entwickeln wird?
2) 
Die Abstandregelungen zwischen Wohnbebauung und Windenergieanlagen sind im Vergleich zu anderen Ländern gering (z.B. Bayern das 10 fache der Bauhöhe, England 3000 m, Kanada 4000 m). Für RLP stammt diese Regelung aus dem Jahr 2006. Halten Sie diese Reglung angesichts der technischen Entwicklung von WEA (Anlagenhöhe) weiterhin für angemessen? Wenn ja, könnten Sie sich vorstellen, in einer Entfernung von 400 m zu einer 200 m hohen WEA zu wohnen oder Ihren Urlaub dort zu verbringen?
3) 
Auf Basis der Zahlen des Statistischen Landesamts des Landes RLP von 2013 liegt die durchschnittliche Auslastung der Windkraftanlagen in RLP bei 15% mit einer durchschnittlichen Nennleistung von 1,7 MW (Berechnungsdetails siehe Anlage). Die Leistung der größten Onshore-Windanlage beträgt inzwischen 7,58 MW.
Sehen Sie als Politiker hier Handlungsbedarf? Und wenn ja, welchen?
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